MEGO Bautagebuch

Hier  stellen wir unser Bautagebuch vor, um sie über unsere momentanen Bautätigkeiten beim Wiederaufbau der Anlage nach Motiven der Albulalinie auf dem Laufenden zu halten.

Baufortschritte in der Coronazeit 2021/22

Auch in der schwierigen Zeit, durch Corona und die dadurch verfügten Hygieneverordnungen und Einschränkungen, wurde im Jahr 2021 und 2022 an der Anlage weitergebaut.

Die größte Herausforderung war, die fast komplette Neuverdrahtung, Strom- und Spannungsversorgung der Anlage, da wir für die überhaupt ersten Fahrtage nach dem damaligen Umzug nach Nellingen den Großteil nur „provisorisch“ wieder hergerichtet hatten.

Ausreichend Power für insgesamt 6 Boosterkreise

Die Landschaftsgestaltung wurde hierfür eingestellt, dafür aber sämtlich sich auf der Anlage befindliche Nadelbäume🌲 entfernt, einer Generalreinigung unterzogen und am Anlagenteil Stuls jetzt wieder bis zu 2500 Tausend 🌲🌲🌲Bäume „aufgeforstet“ ansonsten ist die Anlage etwas kahl, also für Besucher der letzen Baustellen- /Fahrtage nicht wundern über das Waldsterben 🌲

In den ersten Schritten widmeten wir uns der Wiederinbetriebnahme der großen Schattenbahnhöfe Chur und St. Moritz, dort entfernten wir die anfälligen motorischen Weichenantrieb und ersetzen diese durch die Glöckner Relaisantriebe, die durch Rauthenhaus Funktionsdecoder angesteuert werden und jetzt zuverlässig unsere Weichen stellen.

Erste Testfahrten im SBF Chur in Richtung SBF Davos.
Durchfahrt neuer, zusätzlicher SBF Davos. Hier können die Pendelzüge nach Filisur starten oder in die Wendel Preda Richtung Albula gefahren werden.

Generell wurde die komplette Anlage jetzt mit Rauthenhaus Komponenten ausgerüstet, was nur durch ein hohes finanizelles und sachbezognes Spendenaufkommen realisiert werden konnte. Auf diesem Wege gilt nochmals unser Dank an alle Spender für die großzügige finanzielle, sowie Sachspenden Unterstützung, ohne die diese Umstellung in dieser kurzen Zeit nicht möglich gewesen wäre, vor allem unter dem Hintergrund, der auch die Modellbahnindustrie erfaßte, der Preissteigerung und Lieferengpässe von Elektronik Komponenten. Diese Arbeiten, sprich das Verdrahten der Anlage ist für den normalen Anlagen Besucher vordergründig nicht ersichtlich, ist aber mit vielen Arbeitsstunden, quasi unter und hinter der Anlage verbunden, um später einen doch hoffentlich reibungslosen Fahrbetrieb durchzuführen.

Herzstück der Anlage: RMX Zentrale, Booster mit elektronischer Kurzschlußerkennung.

Herausforderung Bahnhof Filisur !?

Nach den Schattenbahnhöfen und Neuverdrahtung der ganzen Gleiswendeln im Anlagenraum Bergün,Stuls, Landwasserviadukt und Kreuzungsbahnhof Alvaneu, ging es an eine der größten Herausforderungen dem Bahnhof Filisur. Bei unserem Bahnhof Filisur handelt es ich noch um die kompletten Gleisanlagen, vor dem großen Umbau beim Original bei der RhB, mit allen Weichenverbindungen . Da der Bahnhof nie über eine provisorische Verdrahtung hinaus gekommen ist und bei den letzten Fahrtagen nur eine Durchfahrt ermöglichte, wurde dies jetzt in Angriff genommen. Die Herausforderung waren zum einen das Antriebskonzept, da der ganze Bahnhof von der Einfahr- bis zur Ausfahrweiche aus Selbstbau Weichen und Gleisen besteht und das erstellen/trennen der richtigen Blockabschnitte, für die Einbindung in die Steuerungssoftware. Als der Bahnhof entstand, wurden Tillig Motorantriebe verbaut, die ebenfalls einer guten Einstellung der Schaltkontakte erfordert, damit es mit der Herzstück Polarisierung klappt, besonders an den DKW´s, was aber nie so richtig der Fall war. Da es massive bis chaotische Probleme mit dem Datenbus, der ebenfalls verbauten Stärz Servodecoder gab, mußte eine Entscheidung getroffen werden🤔!

Was waren die Alternativen/Abwägungen, Tausch auf Servodecoder von Rauthenhaus, die durch eine Anschaffung eine weitere angespannte Lage in der Vereinskasse 💶 und Sorgenfalten 🤨 beim Kassierer auslösen würden oder umstellen auf günstigere motorische Weichendecoder und Motorantriebe. In diesem Fall, wurde uns die Entscheidung kurzerhand abgenommen, durch wieder einmal eine großzügige Sachspende🎁, für die nun in Verwendung kommenden MTP5 Weichenantriebe mit den vorgenannten motorischen Weichendecodern von Rauthenhaus.

Bahnhof Filisur, Ablage für allerlei Nützliches und Unnützes ;O), die Gebäude wurden sicher eingelagert
Der grafische Gleisplan verschafft den Überblick 🤓

Einpflegen der gesamten Anlage in die MES Steuerungssoftware

Nach diesen ganzen „Verdrahtunsorgien“ konnte es dann endlich wieder los gehen, erste Testfahrten zur Überprüfung der Blockabschnitte, testen der Schalt- und Funktionsdecoder. So mancher Test offenbarten die Unzulänglichkeiten und Provisorien, vom schon lange vergangen Umzug nach Nellingen. Gleichlaufend zu den Verdrahtungsarbeiten und Komponententausch, erfolgte die Neuvermessung der gesamten Blockstrecken und Einpflegen in die EXELGleispläne, die somit ebenfalls überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht wurden. Desweiteren finden nun umfangreiche Tests und Testfahrten mit der MES Steuerungssoftware statt, da die vorhandenen SBF Chur und St. Moritz wieder zum neu dazu gekommenen SBF Davos eingebunden werden mußten. Somit stehen uns jetzt alle SBF für einen umfang- und abwechslungsreichen Fahrbetrieb zur Verfügung.

Wir können heute mit Stolz behaupten, es hat sich gelohnt, es macht Freude und Spass jetzt auf der Anlage „Betrieb zu machen“ die Kontroll- und Überwachungsfunktionen greifen, da man jetzt durch die Dokumentation z. B bei abschalten der Anlage, sofort den Bereich in der ein Fehler (Kurzschluss usw.) auftritt, analysieren und beheben kann, so sollte es sein.

Was gibt es noch zu berichten ?

Das einzige Zugeständnis, das den „Landschaftsbauern“ während der ganzen Überarbeitung der Anlagenelektrik zugestanden wurde, um sie nicht ganz der Untätigkeit zu verdammen ;o) war die Weitergestaltung am „Weltkulturerbe“ Landwasserviadukt.

Landwasser Viadukt mit Test Hintergrundbild
Landwasser Viadukt mit finalem Hintergrundbild
Impression vom Landwasser Viadukt

Beginn der Neugestaltung Strassenverlauf zum Bahnhof Bergün im Anlagen Vordergrund

Neugestaltung Vordergrund und Strassenverlauf Bahnhof Bergün -> Bergünenstein, damit man jetzt auch den Holzlagerplatz einbeziehen kann.

Soweit mal die Lagemeldung plus Vorankündigung zu unseren Fahrtagen am 15. und 16. Oktober 2022 zu unserm 30 jährigen Vereinsjubiläum.

Baufortschritte 2020/21

Hotel Grischuna

Beim Hotel handelt es sich um einen sehr passgenauen und hochwertigen Karton Lasercut Bausatz von der Firma „Stadt im Modell“ und wurde farblich noch mit Pigmenten und sogenannten Washes farblich nachbehandelt. Das Gebäude stellt den Zustand vor dem letzten großen Umbau des Hotels im Jahre `97 dar.

Rund um Bergün

Auch der Anlagenteil von Bergün wurde weiter „überarbeitet“ wie z.B das Tal mit dem Bachbett der „Ava da Tuors“, dem markanten „Äquadukt“ für die Wasser Hochdruckleitung. Die Leitung führt in das Wasserkraftwerk in Filisur „Prasiretta“. Die unschöne Landschaftsnarbe oberhalb Bergüns wurde auch geschloßen und das fehlende Tunnelportal des PlazTunnels verbaut und überdeckt. Die große Landschaftslücke im Vordergrund bei der Ausfahrt von Bergün, bleibt noch etwas erhalten zur besseren Erreichbarkeit für die Landschaftsgestaltung.

Unsere RhB Stationsschilder

Unser Stationschilder sind eingetroffen

machen sich gut vor allem an den schon weitgehend fertigen Landschaftsteilen wie in Stugl/Stuls, der untere Bildteil in der Galerie zeigt den Abschnitt des Ausweichbahnhofs Alvaneu (Wendeleinfahrt Raum Filisur) und Einfahrt Rückseite Wendel zum Landwasser Viadukt. Beide Einfahrten wurden mit einem Doppeltunnelportal überdeckt und werden farblich noch angepaßt, ebenso der Hintergrund noch ausgestaltet um einen harmonischen Übergang der Landschaftsteile zu gewährleisten.

# Update 22.11.2020

Wir hatten uns nach dem Erfolg unserer beiden stattgefunden Fahrtag, wieder für den Rest des Jahres einiges vorgenommen.

Das war zum einen die Aus-/Neugestalltung der Seite Ausfahrt Bergün mit Bergünenstein/Landwasserviadukt und im Raum Filisur anschließen der restliche Elektrik für den Fahrtag Ende 2020. Doch ein kleiner Virus hat uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht und so wird es dieses und wer weiß wann oder auch nicht momentan keine Fahrtage geben. Es wurden wie oben beschrieben die anstehenden Punkte unter Einhaltung der Cornabedingungen an der Gesamtanlage weiter gewerkelt.

# Update Juli 2019#

So langsam werden die „Wunden“ in der Landschaft geschlossen

Auch die Stugls/Stulser Seite wurde wieder bewaldet und am Tunnelviadukt das defekte Geländer wieder ersetzt.

Auch am Landwasser wurde weiter gebaut, anbringen der Fahrleitungsmasten, ausgestalten des Taleinschnittes der Landwasser mit Felsen, anlegen des Bachbettes der Landwasser.

Februar 2016

Ein etwas trauriger Anblick bot sich nach Abbau und Umzug in die neuen Räumlichkeiten, wenn man die Anlage aus den „guten alten Tagen“ noch kennt und aus den diversen Publikation aus der MIBA, LOKI und BEMO Post.

Es wurden in den neuen Räumlichkeiten die erhaltenen Anlagenteile grob platziert

Da ist noch viel zu tun
Anlagenteil Bahnhof Bergün
Anlagenteil Bahnhof Filisur im Raum 3

April 2016

Nicht nur die Rätsche Bahn braucht einen neuen Albulatunnel auch die MEGO. Um die diversen Anlagenteile in den Räumen zu verbinden benötigte man exzellente Mineure/Tunnelbauer dazu und eine Tunnelvortriebsmaschine quasi eine „kleine Herrenknecht“.

Anlagenteil Stugls
Wendel Ausgang Anlagenteil Stugls. Der Wendel dient zur Verbindung/“Überbrückung zum Landwasserviadukt.
Man mußte schon kräftig zupacken um die Anlagenteile an Ort und stelle richtig zu platzieren
Die beiden neuen Verbindungstunnel vom Bergüner Anlagenteil nach Filisur

Nach zwei erfolgreichen Tunneldurchstichen ging es gleich weiter an der Anbindung zum Landwasserviadukt.

Zwischenstand:

Was auch nicht vernachlässigt werden darf ist die Sichtung von noch verwendbaren Anlagenteilen und Materialien.

Gegen Ende 2016 präsentieren sich folgende sichtbare Fortschritte.

Wendel fertiggestellt für die Überleitung zum Anlagenteil Stugls

Prüfen ob die Wendelsteigung stimmt

Sprung ins Jahr 2017

Im Februar war der große Tag. Abholung des Landwasser Viaduktes.

Hier berichteten wir darüber.

Auch hinter den Kulissen ging es weiter, mit der
Verdrahtung der Schattenbahnhöfe.

So langsam neigt sich das Anlagenbaujahr dem Ende zu. Wir bereiten uns mit Hochdruck auf unseren Tag der „offenen Baustelle“ vor um unsere Fortschritte an der Anlage zu präsentieren.

Wiederverwendung eines vorhanden Anlagenteils am Landwasserviadukt

Oktober 2018

es ist viel passiert seit dem letzten Eintrag hier an der MEGO Anlage

Die Verbindung vom Anlagenteil „Bergün“ durch die Wandtunnelröhren nach Filisur sind hergestellt

Anlagenteil Filisur

Anlagenteile Bergün Wendel im Schattenbahnhof

Es wurde auch schon ein Teil für den kompletten Lückenschluß der Anlage im Anlagenraum Filisur begonnen. Stand Dezember 2018 fehlen nur noch ein paar Meter Gleis im Wendel und es kann mit dem Handregler die komplette Anlage wieder befahren werden.

Es ist vollbracht 06.02.2019 Lückenschluß die Anlage ist wieder voll befahrbar .

Vorher
Nachher
Das „Wendelmassiv“ farblich behandelt coloriert
Setzen von einzelnen Bäumen auf den Felsvorsprüngen


Wendel Raum Filisur Übergang zur Ausweichstelle Alveneu Raum mit Landwasser Viadukt

Ich möchte an dieser Stelle schon mal an unseren am 08.12.2019 und 26.01.2020 stattfindenden Fahrtage hinweisen.

Des weiteren wurden im Raum Filisur und der Ausweichstelle Alveneu die Weichen verdrahtet und an die entsprechenden Funktionsdecoder angeschlossen.

Es bleibt noch viel zu tun, vorrangig wird an der Anlagen an der Verdrahtung gearbeitet, sprich Belegtmelder- und Funktionsdecoder anschließen und in die Steuerungssoftware einpflegen, Stromeinspeisung in den Fahrabschnitten usw.

Ausweichstelle Alveneu im Raum mit Anschluß Landwasser Viadukt

Modell-Eisenbahn-Gruppe Ostfildern e.V.